Elektrosmog: Diskussion über Grenzwerte mit neuer Mobilfunkgeneration wieder aktuell
LPA - Der Elektrosmog und eine mögliche Überarbeitung der Grenzwerte standen im Mittelpunkt der Pressekonferenz mit Umweltlandesrat Michl Laimer, die heute (13. Dezember) vormittag im Labor für physikalische Chemie der Landesumweltagentur in Bozen stattfand.
Anlässlich des 15-jährigen Jubiliäums der Umweltagentur stellte heute (13. Dezember) das Labor für physikalische Chemie mit Direktor Luca Verdi an der Spitze seine Tätigkeit vor und informierte vor allem über das aktuelle Thema "Elektrosmog" und "elektromagnetische Felder". Das elektromagnetische Spektrum reicht dabei von den niederen Frequenzen (Stromleitungen) bis zu den hohen Frequenzen (Mobiltelefone, neue Kommunikationsmittel). Mit beiden Bereichen beschäftigt sich das Labor für physikalische Chemie bereits seit Jahren.
"Aus diesem Grund können wir in Südtirol auf eine große Erfahrung, was den Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern betrifft, verweisen", unterstreicht Umweltlandesrat Michl Laimer. "Zudem haben wir per Landesgesetz eigene Schwellenwerte eingeführt." Im Gegensatz zum gesamtstaatlichen Grenzwert von 6 Volt pro Meter wurde auf Landesebene durch Verhandlungen mit den Betreibern der Grenzwert von 3 Volt pro Meter festgelegt. Auf europäischer Ebene gelten weitaus höhere Grenzwerte von über 40 Volt pro Meter.
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